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Glücklich über die seltene Gelegenheit, einen Satsang mit MM Swami Avatarpuriji, dem designierten Nachfolger unseres Meisters Vishwaguruji Swami Maheshwaranandaji, zu genießen, versammelten sich viele Bhaktas aus Wien, den österreichischen YIDL-Zentren sowie den Nachbarländern im Zentrum 1030 Wien (Guruji Ashram).

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Zuerst gratulierte Swami Avatarpuri unserem Senior-Mitglied Joschi Jaiprakash herzlich zum 90. Geburtstag. Dieser bedankte sich für die liebevollen Glückwünsche aller Anwesenden mit einer bewegenden Dankesrede.

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Darauf folgten Bhajans (spirituelle Lieder), deren tiefere Bedeutung Swami Avatarpuri sinngemäß zusammenfasste und die darin enthaltenen Lehren unserer Yogameister erklärte.

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Mit einem Friedensmantra gedachte Swami Avatarpuri der furchtbaren Katastrophe, die sich vor wenigen Tagen in Nepal an der Grenze zu China ereignet und tausende Opfer gefordert hatte. Er kündigte an, nach seiner Rückkehr nach Indien persönlich mit Regierungsstellen sowie humanitären Institutionen Kontakt aufzunehmen und im Namen der internationalen Gemeinschaft von Yoga im täglichen Leben Spenden für den Wiederaufbau der zerstörten Gebiete zu übermitteln.

Dieses Ereignis nahm Swami Avatarpuri zum Anlass, über die Bedeutung des inneren und äußeren Friedens, den Frieden mit den Elementen und der Natur sowie über den Wert selbstloser Hilfeleistung mit reinem Herzen zu sprechen.

Er sagte:

„Nehmen wir uns dieses Unglück zu Herzen, um uns wieder bewusst zu machen, dass wir mit ‚nichts‘, ohne jeglichen Besitz, geboren wurden und eines Tages ebenso mit ‚nichts‘ wieder von dieser Erde scheiden werden. Alles im Leben ist uns nur geliehen; nichts gehört uns für immer. Mit unserem persönlichen Mantra hat Gurudev das Licht in unseren Herzen entzündet. Durch das Mantra finden wir zur Ruhe in dieser gegenwärtigen, rastlosen und unsicheren Welt. Jeder von uns trägt gute und schlechte Eigenschaften in sich. Indem wir unsere Gedanken beobachten, lernen wir, uns selbst klarer zu sehen.

Durch das Mantra sind wir immer mit Gurudev, unserem Meister, verbunden. Er hilft uns und wirkt ständig für uns. Er gibt uns alles, was wir brauchen: Führung, Schutz und Segen. Lebt glücklich, seid dankbar und nutzt eure Viveka (Unterscheidungskraft). Seid euch bewusst, dass Gott uns stets gibt, was wir brauchen – jedoch nicht immer das, was wir haben wollen. Erlaubt nichts und niemandem, von euch Besitz zu ergreifen. Die Vereinigung von Jivatma (individuellem Selbst) mit Paramatma (Höchstem Selbst) führt uns zur Vollkommenheit. Dann tragen wir nicht mehr die Last unserer Sorgen.“

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Mit dem Segen von Vishwaguruji und einem Gebet beendete Swami Avatarpuri diesen Satsang, der unseren Geist erhob und zugleich nachdenklich stimmte.

OM Shantih, Shantih, Shantih – Frieden, Frieden, Frieden

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Wie immer war im Anschluss als Prasad ein köstliches vegetarisch-sattvisches Mahl vorbereitet. So klang der Abend in einem gemütlichen und fröhlichen Austausch mit Freunden aus nah und fern aus, die man teils schon lange nicht mehr gesehen hatte.